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acceptlogoDas Projekt wird im 7. EU-Forschungsrahmenprogramm gefördert (Aufruf SSH-2009-3.3.1 “Toleranz und kulturelle Vielfalt”).

Projektzeitraum: März 2010 – Mai 2013 (39 Monate)

 

Hauptkoordinator: Prof. Anna Triandafyllidou Robert Schuman Centre for Advanced Studies (European University Institute)

Nationaler Koordinator: Prof. dr hab. Michał Buchowski (Kontakt: mbuch(at)amu.edu.pl)

Projektleiterin: Mgr Katarzyna Chlewińska (Research assistant)

 

Partner:

  1. Hellenic Foundation for European and Foreign Policy (ELIAMEP), Athen, Griechenland
  2. European University Institute, Florenz Italien
  3. University of Bristol, Großbritannien
  4. University of Milan, Italien
  5. Universidad Pompeu Fabra, Barcelona, Spanien
  6. International Centre for the Study of Minority Relations (IMIR), Sofia, Bulgarien
  7. Bilgi University, Istanbul, Turkei
  8. Fondation Nationale des Sciences Politiques (SCIENCES PO), Paris, Frankreich
  9. University of Amsterdam, Niederlande
10. University of Stockholm, Schweden
11. Europa-Universität Viadrina, Frankfurt a.O., Deutschland
12. University College Dublin, Irland
13. University of Aarhus, Dänemark
14. Romanian Academic Society (SAR), Rumänien
15. Churches’ Commission for Migrants in Europe (CCME), Brüssel, Belgien
16. Mediterranean Institute of Gender Studies, Nikosia, Zypern
17. Banlieues d’Europe, Lyon, Frankreich
18. Central European University, Budapest, Ungarn

Projektbeschreibung:

Das Projekt ACCEPT PLURALISM geht der Frage nach dem Verständnis von Toleranz gegenüber den ethnisch, rassisch und religiös unterschiedlichen europäischen Gesellschaften nach. Dabei werden Schlüsselinformationen für Entscheidungsträger herausgearbeitet. 

Ausgangspunkt dieses Projektes ist die Unterscheidung zwischen liberaler Toleranz (Nichteinmischung in die Handlungen oder in den Lebensstil anderer, selbst wenn diese Handlungen nicht gutgeheißen werden) und egalitärer Toleranz. Letztere bezieht sich auf institutionelle Lösungen die mit negativen Stereotypen kämpfen und für positive identitätengerechte Lösungen werben. In diesem Sinne werden öffentliche Orte so gestaltet, dass sie Vielfalt fördern.

Besondere Forschungsschwerpunkte:

• Welche Arten von Toleranz kommen in der Praxis in den 14 Ländern der EU und der Türkei vor?

• Was bedeutet Toleranz? Welche Verbindung besteht zwischen Multikulturalität, Liberalismus, Pluralismus und dem nationalen Erbe?

• Welche Konflikte entstehen in den europäischen Gemeinschaften vor dem Hintergrund der ethnischen und religiösen Verschiedenheit? Welche Ansichten und Praktiken werden toleriert, akzeptiert und respektiert und welche nicht?

• Welche institutionellen Lösungen nahmen unterschiedliche Parteien bei Konflikten ein? Wie erfolgreich waren diese Lösungen?

• Welche Praktiken und Richtlinien sollten in den europäischen Gemeinschaften weiterentwickelt werden, um größere Wertschätzung für kulturelle Unterschiede zu erreichen?

Aufbauend auf der Analyse werden Kernaussagen des Projektes für europäische und nationalepolitische Entscheidungsträger/innen, NGOs und Minderheitengruppen zugänglich gemacht.

An dem Projekt ACCEPT PLURALISM haben zahlreiche europäische Länder teilgenommen:

• Westeuropäische Länder mit einer langen Tradition der Aufnahme von Immigranten: Dänemark, Frankreich, Deutschland, Niederlande, Schweden und Großbritannien

• „neue” Aufnahmestaaten: Griechenland, Italien, Spanien, Zypern und Irland

• Mittel- und osteuropäische Länder, die vor Kurzem der EU beigetreten sind: Bulgarien, Rumänien, Polen, Ungarn sowie die Türkei (assoziiertes Mitglied) – Staaten, aus welchen mehr Menschen emigrieren als immigrieren, die jedoch auch über einen beträchtlichen Anteil an kulturellen Minderheiten verfügen.

Internetseite des Projektes: http://www.accept-pluralism.eu/Home.aspx